Elżbieta Sajka-Bachler

Elżbieta Sajka-Bachler wurde in Krakau geboren und ist Absolventin der Krakauer Musikakademie (Bratsche und Musikpädagogik, Diplom mit Auszeichnung). Schon als Studentin substituierte sie beim Radiosymphonieorchester in Krakau (zahlreiche Konzerte und Aufnahmen mit zeitgenössischer Musik sowie Auftritte mit weltbekannten Solisten, u.a. mit Luciano Pavarotti). Die Zusammenarbeit mit diesem Orchester bestärkte ihr Interesse für zeitgenössische Musik, die sie bis heute sehr gerne spielt. Elżbieta Sajka-Bachler studierte außerdem Viola d´amore an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und hat an vielen Kursen für Kammer- und Alte Musik teilgenommen, u.a. bei Werner Ehrhardt (Concerto Köln), José Vazquez, Orchester des 18. Jahrhunderts und Lucy van Dael, sowie bei Helmuth Rilling (Bach-Akademie-Stuttgart). Sie spielt Barockbratsche und arbeitet mit vielen Ensembles und Orchestern in Österreich und im Ausland zusammen, u.a. mit dem Ensemble Bach Werk Vokal Salzburg, Czech Ensemble Baroque, Solamente naturali (Bratislava), Ensemble Inegal (Prag) und Musica aeterna (Bratislava). Sie war Mitglied beim Orchester 1756 und Ensemble 1756 (Salzburger Konzertgesellschaft), bei Hofkapelle Esterhazy (Fertöd) und bei der Haydn Sinfonietta Wien.
Sie trat u. a. mit den Solisten Ronald Brautigam, Alexei Lubimov, Enrico Onofri und Andreas Staier sowie unter der Leitung der Dirigenten wie Paul McCreesh, Ton Koopman und Krzysztof Penderecki auf.

Elżbieta Sajka-Bachler lebt in Wien und ist im In- und Ausland als Pädagogin sowie Dozentin bei Meisterkursen tätig. Konzertreisen führen sie von Finnland bis Neuseeland. Sie ist Gründerin und Leiterin des Pandolfis Consort und 2013-2020 war sie Leiterin des Internationalen Heinrich Ignaz Franz Biber Festivals in Wien. Sie wirkt durch und für ihr Instrument und ist die Botschafterin der Bratsche.

CD Einspielungen (Repertoir mit Violen da braccio):
Viva la Viola (2010, Pandolfis Consort*Privat Edition)
Adoration (2016, Gramola)
Imagination (2017, Gramola)

INSTRUMENTE
Viola da braccio von Adam Bartosik, Myślenice 2004, nach Nikolaus Leidolff, Wien 1700 (42,5)
Viola da braccio, Anonymus um 1806 (40,0)
Viola da braccio, Anonymus um 1930 (41,5)
Violetta 5-Saitig, von Adam Bartosik, Myślenice 2010, nach Anonymus, Venedig um 1700 (41)
Viola d‘ amore 7+7 Saiten,
von Adam Bartosik, Myślenice 2003, nach Giuseppe Galieri Pandolfis 1728
Viola d‘ amore 7+7 Saiten, PANDOLFINA
von Vlatislav Santini, Tschechien 2021

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